Ridley Pearson – Der blinde Tod

Schnörkelloser geradliniger Thriller der durch die Perspektivwechsel und Echtzeiterzählweise überzeugt. Spannend, unterhaltsam mit interessanten Fokuspersonen, kann man den Thriller in kurzer Zeit angenehm durchlesen. Nach 3 Tagen war ich durch und zu einem Spitzenthriller fehlen nur ein paar Feinheiten an Raffinesse. Aber auch so war es definitiv einer der besseren Thriller die ich lesen durfte.

 

Das nächste Buch meiner Rebuy Sammelbestellung lautet der blinde Tod und stammt von Ridley Pearson.

 

 

Zum Äußeren von Ridley Pearson – Der blinde Tod:

 

Autor Titel Thriller Bastei Lübbe vor bedrohlichem Schnee auf der Vorderseite

 

Rückseite: „Mit diesem Thriller hat Ridley Pearson sich selbst übertroffen!“ James Patterson

 

Elizabeth Shalor weiß ,wie es sich anfühlt, dem Tod ins Auge zu blicken. Ausgerechnet an dem Ort, wo sie vor 8 Jahren nur knapp einen Mordanschlag überlebt hat, soll die Politikerin nun ihre Präsidentschaftskandidatur verkünden. Für ihre Sicherheit ist Sherrif Walter Flemming verantwortlich. Zunächst verläuft alles planmäßig, doch dann erfährt das FBI von einem weiteren geplanten Attentat. Die Zeit bis zu Shalors Rede verrinnt, während sich der Auftragskiller unaufhaltbar seinem Ziel näher.

 

„Ridley Pearson setzt neue Maßstäbe für das Thrillergenre!“ Lee Child

 

Isbn, Barcode, Preis 8,95 Euro www.luebbe.de

 

 

 

 

Innenleben von Ridley Pearson – Der blinde Tod:

 

Mit insgesamt 16 Romanen zählt Ridley Pearson zu den erfolgreichsten Thriller Autoren Amerikas. Seine Bücher erscheinen regelmäßig auf der Bestsellerliste der New York Times und wurden von bedeutenden Filmstudios optioniert. Ridley Pearson ist -gemeinsam mit Stephen King- Mitglied einer Rockband, die sich für gemeinnützige Projekte engagiert. Er lebt in St. Louis und Hailey, Idaho.

 

1.Auflage Oktober 2008, Copyright 2007 by Ridley Pearson, Original: Killer Weekend

 

Das Buch fängt mit einem Prolog auf Seite 5 an und endet auf Seite 316

 

 

 

 

Zum Roman Ridley Pearson – Der blinde Tod:

 

Im Prolog rettet Sherrif Walter Flemming eher zufällig die Politikerin Elizabeth Shalor.

 

Jahre später treffen sie sich wieder. Sie will ihre Präsidentschaftskandidatur in ihrer Heimat bekanntgeben. Flemming paßt auf, sonst nichts.

 

Doch mittlerweile hat sie einen staatlichen Sicherheitsdienst und die Info kommt: Es ist wieder ein Attentat auf sie geplant.

 

Doch weit und breit ist kein Täter in Sicht. Doch in Wahrheit ist der Täter nah, sehr nah. Unerkannt, kommt er immer näher und sein tödlicher Plan ist undurchschaubar.....

 

 

 

 

 

Meine Meinung zu Ridley Pearson – Der blinde Tod:

 

Mehr muß man zum Inhalt nicht sagen. Krimi Thriller beides paßt. Handwerklich absolut solide geschrieben und durchgehend spannend.

 

Was ebenfalls sehr gut -und ungewöhnlich- ist: Wir Leser sind ständig auf dem Laufenden. Die sehr kurzen Kapitel des Buches werden entweder aus der Sicht des Sherrifs, oder aus der Sicht des Killers geschildert. So erleben wir, wie der Killer immer näher kommt und auf der anderen Seite Walter verzweifelt eine Spur sucht.

 

Die ganze Location, irgendwelche Sozialkritik whatever schenkt sich der Autor. Hier geht es ganz klar um einen Sherrif der einen Killer sucht, ein Killer der fokussiert ist, eine Politikerin die ihr Ding durchziehen will. Eine Gemeinschaft die die Protagonisten in Ruhe läßt.

 

Auf einmal gibt es eine bestialische zugerichtete Leiche, wenig später gibt es die nächste Frauenleiche: von einem Puma zerfetzt,... und noch immer keine Spur.

 

Nun das alles ist gut und spannend. Wenn ich nicht vorher zwei geniale Thriller gelesen hätte, wäre der hier von mir auch als sehr gut eingestuft worden. So muß man sagen, trotz des handwerklichen Geschicks fehlt dem Thriller dann am Ende doch die besondere Raffinesse. Also ein gutes ordentliches McDonalds Menü Buch: Man wird angenehm satt, aber es ist halt nicht nachhaltig.

 

 

 

 

Technische Details von Ridley Pearson – Der blinde Tod:

 

Sex & Drugs: Kuss 5x, Wangenkuss 3x, Sex 1x, Zigarette 2x

 

Rock'n Roll: Elton John – Goodbye Yellow Brick Road 1x, Quartett Musik 2x, Klassische Musik 1x

 

Leichen: Frau 2x, Katze 1x, Maulwurf 1x, Maus 3x, Neufundländer 1x, Hund 1x, Mann 6x

 

Getränkeliste: Wasser 4x, Bier 5x, Champagner 2x, Likör 1x, Wein 1x, Scotch 4x, Martini 1x, Dranburie 1x, Kaffee 4x, Tullys Eiskaffeetee 3x, Schnaps 1x, Tee mit Milch 1x

 

Fortbewegungsmittel: Fahrzeuge des Sherrif Büros 3x, Hubschrauber 1x, Rollstuhl 1x, schwarze Fahrzeuge 3x, schwarzer Hummer 1x, Lexus 1x, Pick-Up 3x, Subaru 1x, Ford Pinto 2x, Fahrzeuge 9x, verschrammter Chevy 1x, schwarzer Escalada 3x, Mietwagen 3x, Golfwagen 2x, Auto 4x, Bus 1x, Mobile Command Center 1x, Volvo 2x, Wagen 9x, Gepäckwagen 1x, Brasilia EMB 120 1x, Streifenwagen 12x, Flugzeug 1x, Porsche Cayenne 2x, Grand Cherokee 15x, Fahrrad 2x

 

 

 

 

Fazit zu Ridley Pearson – Der blinde Tod:

 

 

Schnörkelloser geradliniger Thriller der durch die Perspektivwechsel und Echtzeiterzählweise überzeugt. Spannend, unterhaltsam mit interessanten Fokuspersonen, kann man den Thriller in kurzer Zeit angenehm durchlesen. Nach 3 Tagen war ich durch und zu einem Spitzenthriller fehlen nur ein paar Feinheiten an Raffinesse. Aber auch so war es definitiv einer der besseren Thriller die ich lesen durfte.

 

Macht dann gerne 83 von 100 möglichen Punkten

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