Findet Dorie

Nemo geht in die Fortsetzung. Aus dem flotten saukomischen Clownfisch in der Welterkundung, tauchen wir in die dunklen verwirrten Gehirngänge von Dorie. Die Presse ist begeistert, die Kinder gut unterhalten. Man kann ihn definitiv sehen, mir persönlich war er zu dunkel, zu düster, zu psychologisch

Am Samstag den 1.10.16 sind wir nachmittags um 16.20 Uhr in den neuen Findet Dorie Film im Cinemax zu Essen gegangen. Keine Überlänge, kein 3D und dafür 7,10 Euro für unsere 6jährige und 9,60 Euro für uns Erwachsene. OK den Kinokonsum müssen wir wohl einschränken.



Zum Film Findet Dorie:

 

Fängt düster an. Die kleine Dorie ist extrem vergeßlich. Liebevoll kümmern sich die Eltern um sie, können aber natürlich ihren Gedächtnisschwund nicht heilen. Muscheln helfen ihr sich zu orientieren.

 

Jahre später, nach dem Findet Nemo Intermezzo, kommen Erinnerungsfetzen zurück und Dorie beschließt ihre Eltern zu suchen. Klar das Nemo und Marlin sie unterstützen wollen.

 

Recht schnell findet Dorie den Ort wo sie und ihre Eltern her schaffen und natürlich haben es Nemo und Marlin nicht geschafft ihr auf den Spuren zu bleiben.

 

Während die Krake Hank nicht uneigennützig Dorie im Institut hilft, denn dort stammt sie her, versuchen Nemo und Marlin zu ihr zu gelangen.

 

Doch gerade als Dorie eine Spur hat und sich mit Nemo wiedervereinigen konnte, geraten sie in einen Umzugsstrudel...

 

ob sie ihre Eltern wiederfinden wird?





Meine Meinung zu Findet Dorie:

 

Ich habe nur positives gelesen und gehört und bin persönlich reichlich enttäuscht. Aber wenn die Kritiker unisono den Film über den grünen Klee loben und meine sonst so kinderfilmkritische Frau den Film gut fand, muß wohl was dran sein. Unsere Kleine fand den genauso gut oder schlecht wie jeden anderen Film auch. Aber der Reihe nach.

Zum einen wäre es für das Verständnis von großem Vorteil Findet Nemo gesehen zu haben.

 

Mir persönlich war das zu langatmig und deutlich zu schwer die Thematik auf Dories Krankheit abgestellt. Entsprechend viele dunkle und düstere Bilder und Sequenzen gab es.

 

Zartbesaitete waren die Verwirrungen von Dorie vermutlich zu viel.

 

Klar waren da auch wieder zig Anspielungen auf alle möglichen Filme und klar gab es ein paar Schenkelklopfer Lacher. Unterm Strich, war mir das aber alles zu psychologisch, zu ernst, zu düster.

 

Klar waren Zoomania und Pets vom Drehbuch nicht so tiefgründig, zumal mir da auch diese ewigen aufgesetzten Verfolgungsjagden und Mord&Totschlag Thematiken nicht so zusagten. Doch die Filme waren heller, bunter, subversiver.

 

Findet Dorie war mir zu steril. Der erinnerte mich doch stark an Toy Story 3, den ich von der Serie auch am schwächsten fand. Ich frage mich wann noch mal so was neues nettes wie Toy Story, Wall-E oder Cars gezeigt wird.





Technische Details von Findet Dorie:

 

http://filme.disney.de/findet-dorie

 

USA 2016, Animations- Kinderfilm

 

Länge 103 Minuten, FSK 0

 

Einspiel bislang 985 Mio US$ Stand 5.10.16 und ist somit der 28 erfolgreichste Film aller Zeiten

 

Regie: Angus McLane

 

Regie&Drehbuch: Andrew Stanton *3.12.65 Boston inszenierte u.a.1998 Das große Krabblen, 2003 Findet Nemo, 2008 Wall E



 

 

 

Fazit zu Findet Dorie:

 

Alle sind begeistert: Kritiker, meine Frau, die Kinder, tja ich fand den auch ok, aber im Vergleich zu den sonst so liebevollen, hellen, bunten, süßten Pixar Filmen, war mir Dorie zu dunkel, zu düster, zu psychologisch.


Von mir daher nur 74 von 100 möglichen Punkten



 



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