The First Avenger - Civil War (3D)

Nein der Film ist NICHT lustig. Nein auch trotz Iron Man (nur ernst), Ant-Man und Spider-Man (beide dürfen zumindest versuchen diesen Hau-Drauf-Schlag-mich-tot-Streifen mit Agilität und Humor aufzuhübschen). Keine Ahnung warum die Presse so begeistert von dem Werk ist. Hier gibt es Action und dann moralinsaures Gelabber und das halt am Stück. Ähnlich spannend wie ein Kickbox Kampf über 148 Minuten

Nachdem ich mir im Limbecker Platz nach 5 Jahren ein neues Smartphone gekauft habe, dachte ich mir geh gerade gegenüber in das Cinemaxx und schau dir den neuen Marvel Sreifen an. Obwohl ich mir auch die Cinemaxx Karte gekauft habe, habe ich dann doch unglaublich teure 13,20 Euro am 07.05.2016 um 14.15 Uhr im Cinemaxx zu Essen für den den neuen Captain America bezahlt. Unbelievable....







Zum Film The First Avenger – Civil War (3D):

 

Mächtig eins auf die Fresse kloppen, bedröppelt drein schauen und Recht und Unrecht philosophieren, Mächtig eins auf die Fresse kloppen, bedröppelt drein schauen und Recht und Unrecht philosophieren, Mächtig eins auf die Fresse kloppen, bedröppelt drein schauen und Recht und Unrecht philosophieren, Mächtig eins auf die Fresse kloppen, bedröppelt drein schauen und Recht und Unrecht philosophieren, Mächtig eins auf die Fresse kloppen, bedröppelt drein schauen und Recht und Unrecht philosophieren, Ende.

 

Präziser? Oh Mann, wenn es dann sein muß....

 

Der Film beginnt mit einer Rückblende. Hier wird der Winter Soldier mittels eines roten „Benutzerhandbuches“ mit einer gewissen „Keyword“ Benutzung aktiviert. Er schwingt sich auf sein Motorrad, verfolgt ein Auto und bringt die Leute zu einem tödlichen Unfall.

 

Im Jetzt: Die Avenger um Captain America sind in Sokovia im Einsatz. Neben dem üblichen Sachschaden gelingt es Scarlet Witch den Anführer der mit einem Megabombenjacke sich und Captain America in die Luft jagen will in die Luft- und dummerweise in ein Hochhaus- zu werfen. Es sterben Menschen.

 

Wechsel: Tony Stark hält mal wieder eine Rede und eine Frau erwartet ihn im Flur und klagt ihr Leid: Ihr Sohn ist beim Avengers Einsatz in Sokovia gestorben. Daraufhin reist Tony Stark mit Secretary of State zu den Avengers. Sie bekommen ein Vertragswerk vorgelegt wo sie sich verpflichten sollen, nicht mehr in eigenem Auftrag zu handeln, sondern sich einer supranationalen Organisation zu unterstellen. Unterschrieben haben 117 Staaten.

 

Die Avengers spalten sich: Tony Stark mit ein paar Getreuen unterschreibt. Captain America und ein paar Getreuen können und wollen nicht unterschreiben. Das hat zur Folge, das sie ihre Einsätze ohne staatliche Rückendeckung machen und somit vogelfrei sind.

 

Bei der Ratifizierung in Wien taucht auf einmal offensichtlich der Winter Soldier ein und wieder gibt es Tote. Ein Grund für die „Gesetzlosen“ Avengers einzuschreiten, während die domestizierte Truppe um Tony Stark nichts macht.

Doch auf einmal führt dies zu einem Kampf, wo sich die Avengers in einem Kampf auf Leben und Tod gegenseitig gegenüberstehen....









Meine Meinung zu  The First Avenger – Civil War (3D):

 

Da mir die ersten beiden Captain America Filme viel zu soldatisch waren, wollte ich mir keinen mehr angucken. Aber dann: Es spielen mit Iron Man, Ant Man und der neue (lustige) Spider-Man. Dazu die sexy Black Widow: OK muß ich also wohl doch gucken.

 

Für Schnelleser: Der Film war total doof. Wieder total soldatisch. Kein bißchen, nein noch nicht mal ansatzweise lustig. Und sexy natürlich sowieso nicht, es sei denn man steht auf minutenlange Sequenzen wo sich Superhelden eins in die Fresse hauen und nachher wenigstens auch mal bluten und blaue Flecken haben. Also für Box- und Wrestlingfans....

 

3D: In der Vorschau : Wau da waren Filme die haben mich umgeworfen. Aber ich will nicht zu viel grätzen: Die Tiefenschärfe war wirklich gut. Ich habe zwar selten was plastisches von 3D erlebt, aber etwas schärfer und besser war es schon. Aber im Vergleich zu richtigen Trickeffektgewittern, hat man hier nicht wirklich mehr vom 3 D Preisaufschlag.

Nun denn der Reihe nach:

 

Die Avengers zerstreiten sich wegen der Ratifizierung des Vertrages die sie komplett willenlos machen. Das ausgerechnet Tony Stark und Black Widow sich stark machen für dieses sich-an-die-Leine-legen-lassen, kann man aus dem Story Kontext verstehen, aber nicht nach voll ziehen, wenn man die ganzen Marvel Filme vorher gesehen hat. Und ausgerechnet Mister Supersoldat und Befehlsgehorsam Captain America weigert sich, verweigert faktisch den Befehl, ok auch das ist aus der Story nachvollziehbar, widerspricht aber ebenfalls der bisherigen Marvel Logik.

 

Und wie eingangs beschrieben, geht es jetzt am Stück darum sich gegenseitig ständig mächtig eins in die Fresse zu hauen und zwischendurch immer mal wieder darüber zu philosophieren was Recht und Unrecht ist. Daniel Brühl spielt hier eine Rolle als der fiese Gegenspieler, der viele Fäden auslegt und offensichtlich einen großen geheimen Plan hat. (So viel an der Stelle: Auch diesen Plan kann man nachvollziehen ist aber Stück so Hirnverbrannt blöd und an den Haaren herbeigezogen, das man Brühl schon bedauern muß.)

 

Tja ein ganz ganz ganz klitzekleines bißchen können Ant Man und Spider Man die Szenerie auflockern, aber wirklich witzig wird es zu keinem Zeitpunkt. Viel zu bierernst und soldatisch biertrocken schauen und labbern sich Captain America und Tony Stark durch die Szenerie.

 

Normal lese ich vor dem Berichte schreiben nie eine Rezession, aber aus nicht nach voll ziehbaren Gründen habe ich es doch getan. Die Kritiker loben das Werk, halten das für tiefgründig und abwechslungsreich. Mit staken Frauenfiguren, wichtigen tiefgreifenden Themen und reichlich Witz.

 

Offensichtlich war das ein ganz anderer Film, als den , den ich gesehen habe. Ich habe nur gesehen, das die sich -gegen alle Logik (da die Charaktere ja unterschiedlich stark sind, aber hier meistens auf Augenhöhe geprügelt haben) hier nur massivst eins auf die Fresse gehauen wurde, nur um anschließend wieder rum zu palavern. Da kann der Brühl noch so gut spielen, gegen diese Tristesse konnte er kaum ansteuern.

 

Und wenn man was neues erwähnen will (oder muß, whatever), dann dies das man jetzt endlich mal sieht, das auch Superhelden bluten, wenn man die nur lange genug in die Fresse haut. Und das die dann auch später Augenringe und blaue Flecken haben, ….







Technische Details von  The First Avenger – Civil War (3D):

 

Action/ Science-Fiction/ Superhelden/ Abenteuer/ Fantasy Film USA 2016

 

Länge 148 Minuten, FSK 12 (wenn man seine 12 jährigen Kinder Box- und Wrestlingkämpfe sehen läßt geht das in Ordnung)

 

Premiere 20.04.2016, Kinostart Deutschland 28.04.2016, zwischen 27.ten und 29.ten April in insgesamt 30 Ändern. Ab 6.Mai dann in allen andern Märkten.

 

Einspiel bislang (5.5.16): 291 Millionen US Dollar

 

Regie: Joe Russo und Anthony Russo (sein Bruder): *2.6.73. Er hatte auch schon „Return of the first Avenger“ in Szene gesetzt.

 

Chris Evans: Steve Rogers/Captain America *13.6.81 Massaschusetts war schon in 2005 Fantastic Four, 2011/2012 Captain America, 2013 Thor







Fazit zu  The First Avenger – Civil War (3D):

 

 

Ich bin völlig sprachlos, wieso dieses Hau-Drauf-schlag-mich-tot und ach-wie-geil-ist-doch-die-Army so gut bei Publikum und Presse durchkommt. Weil da zwischen dem (ewigen) sich in die Fresse kloppen darüber philosophiert wird, ob es besser ist Befehlen zu folgen, oder die Welt zu retten. Ich kapier es nicht. Während die Jungs von Sharknado von Folge zu Folge verrückter und selbstironischer wurden, ist die einzige Entwicklung bei Captain America noch mehr Action, noch mehr in die Fresse, noch mehr Blut. Doofe Soldatenkacke, die ich mir definitiv nicht noch mal ansehen werde.

 

Von mir daher gut gemeinte 34 von 100 möglichen Punkten

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