Nikon D3200

Nikon D3200


Neulich in Mannheim. Meine Frau will einen neuen Mixer kaufen und wir steuern einen Elektromarkt an. Während sie Ihr Auge auf ein neues Ersatzteil für den bestehenden Mixer wirft, fällt mir die Canon EOS Spiegelreflex ins Auge, die ich schon lange kaufen wollte. Da lasse ich mich von dem eher unfreundlichen Mitarbeiter bequatschen das Megazoom-Paket zu kaufen.




Der Kauf


Am 28.02.2015 im Expert – Esch für 399 Euro gab es das NIK D3200-TAM 18-200 Bundle Nikon gekauft.




Zur Verpackung:


Oben Verkäufer Expert, ein Roboterchen, die Spiegelreflex Kamera mit Objektiv und Tragetasche.


Vorne: Die Spiegelreflex Kamera in ganz groß mit der Tragetasche, dazu die Infos:

  • Nikon D3200 Digitale SLR-Kamera

  • 24,2 Mega Pixel, CMOS Sensor, HDMI

  • 7,5cm (3,0'') TFT Farbdisplay mit 921000 Bildpunkten

  • Ultrakompaktes Hochleistungs-Objektiv mit 11,1x Zoom


Rückseite(jetzt nur Ergänzungen:)

  • CMOS Sensor im DX-Format mit 24,2 Megapixeln: Ermöglicht scharfe detailreiche Bilder. Selbst großformatige Ausdrucke sehen hervorragend aus und man kann Ausschnittsvergrößerungen erstellen, ohne dass diese dabein an Details einbüßen

  • Guide-Modus: Ist die digitale Spiegelreflex Fotografie Neuland für Sie? Hier werden einfache Schritte gezeigt und klare Anweisungen gegeben

  • Gestochen scharfes Autofokussystem mit 11 Messfeldern

  • Kinoreif: Mit der D-Movie Funktion. Großer Bildsensor und hohe ISO Empfindlichkeit helfen bei allen Lichtverhältnissen scharfe Full HD Videoclips (1080p) zu erstellen.

  • Expeed 3: schnelle und leistungsstarke Bildverarbeitungs Engine biete äußert schnelle Bedienung, bemerkenswert klare Bilder mit hervorragender Farbwiedergabe und verbesserte Filmaufnahmen.

  • Motiverkennungssystem: Das aufzunehmende Motiv wird genauestens analysiert, damit Fokus, Belichtung und Weißabgleich für optimale Ergebnisse angepasst werden kann.

  • Bildbearbeitungsmenü: Große Auswahl an Werkzeugen und Effekten. u.a. die Funktion: Verkleinern, schnelle Bearbeitung und ausrichten. Bei den Effekten u.a. „Selektive Farbe“, Farbzeichnung und Miniatureffekt durch den entfernte Motive wie Miniaturmodelle erscheinen

  • Hohe ISO-Empfindlichkeit (100 bis 6400): Großartige Bilder auch bei wenig Licht und Abbildung schnell bewegender Motive.

Seite:


  • Digitale SLR Kamera

  • +Tamron Objektiv AF 18-200 mm, F/3.5-6.3 XR Di II LD Aspherical (IF) Macro.

  • +Tamron Bereitschaftssache

  • +Tamron UV-Filter 62mm



Andere Seite: (nur ergänzende Infos)


  • Nikon D3200 Full HD Videoaufnahme (1080p, bis 30 B/s) mit Autofokus; großer brillanter und hochauflösender 7,5-cm-Monitor für komfortables Filmen und Fotografieren

  • 11-Feld-AF-System, 6 Motivprogramme, Active-D-Lighting für verbesserte Wiedergabe kontrastreicher Motive, vielfältige Möglichkeiten zur Bildnachbearbeitung inklusive kreativer Bildeffekte


Lieferumfang: D3200 Kameragehäuse schwarz, Li-Ion-Akku EN-EL14, Ladegerät MH-24, Okularabdeckung DK-5, Augenmuschel DK-20, USB Kabel UC-E17, A/V-Kabel EG-CP14, Trageriemen AN-DC3, Gehäusedeckel BF-18, Blitzschuhkappe BS-1, ViewNX2 auf CD


Tamron Objektiv AF 18-200mm F/3.5-6.3 XR Di II LD Aspherical (IF) Macro. 11 facher Zoom, Brennwertenbereich von 28-300mm von Vollformat Kameras entsprechend.


 

 

Und nun nach dem auspacken:

 

Infos aus dem Kompakthandbuch und praktische Erfahrung:


Wie eingangs erwähnt ist das meine erste Spiegelreflex und ich eher der Knipser als der „Inszenierer“.


  • Hinweis auf die Referenz-CD die ich natürlich noch nicht ausprobiert habe. Um mobil auf Smartphone oder Tablet-PC zu sein, benötigt man die kostenfreie Nikon Manual Viewer 2 App

  • Inhalt der Verpackung: Kamera (mit Abdeckung des Zubehörschuhs, Gummi-Augenmuschel, Gehäusedeckel), Lithium Ionen Akku EN EL14 mit Akku Schutzkappe, Akkuladegerät MH-24 Trageriemen AN-DC 3, USB Kabel UC-E17, Audio/Videokabel EG-CP 14, Okularabdeckung DK-5

  • Einleitung I: Das Kameragehäuse Funktionenwählrad, Öse für Tragriemen, Info-Taste (Aufnahmeinformationen), Belichtungskorrektur / Blendeneinstellung/ Blitzbelichtungskorrektur Taste, Auslöser, Ein/Ausschalter, Taste für Filmaufzeichnung, AF-Hilfslicht / Selbstauslöser-Kontrolleuchte / Lampe zur Reduzierung des Rote Augen Effekts, Infrarot Sensor vorne, Gehäusedeckel, CPU Kontakte, Integriertes Blitzgerät, Blitzmodus / Blitzbelichtungskorrektur Taste, Lautsprecher, Sensorebenenmarkierung, Öse für Trageriemen, Mikrofon, Abdeckung der Anschlüsse, Funktionstaste, Markierung für die Ausrichtung des Objektives, Spiegel, Bajonett, Abdeckung des Zubehörschuhs, Zubehörschuh für optionale Blitzgeräte, Anschluss für externes Mikrofon, USB und A/V Ausgang Anschließung an einen Computer, Mini-HDMI Anschluss, Zubehöranschluss

  • Kameragehäuse Fortsetzung hinten Suchkorrektur, Gummi-Augenmuschel, Infrarot Sensor hinten, Monitor Wiedergabe der Einstellungen Live-View Anzeige von Bildern, Wiedergabe Taste, Menü Taste, Vergrößerte Bilddarstellung Taste, Bildindex/ verkleinerte Bilddarstellung Taste/ Hilfetaste, Aufnahmeinformationen / Einstellungsübersicht Taste, Stativgewinde, Dioptrieneinstellung, Schlüssel Taste Schützen von Bildern vor versehentlichem Löschen, Einstellrad, Live View Taste / Filmen, Multifunktionswähleer, Speicherkartenfach-Abdeckung, OK Taste, Aufnahmebetriebsart/ Selbstauslöser/ Fernsteuerung Taste, Kontrolleuchte für Speicherkartenzugriff, Abdeckung für den optionalen Akkufacheinsatz, Verschluß des Akkufachs, Akkufachabdeckung, Löschen von Fotos Taste, Akkusciherung

  • Funktionswählrad: Modi P (Programmautomatik), S (Blendenautomatik), A(Zeitautomatik), M (Manuelle Belichtungssteuerung), Guide Modus (Bilder aufnehmen, wiedergeben und Einstellungen anpassen), Automatikbetriebsarten (für einfache Schnappschüsse nach den Prinzip Draufhalten als Modus ohne Blitz und mit Blitz), Motivprogramme: Portrait, Landschaft, Kinder, Sport, Nahaufnahme, Nachtporträt.


Zwischenfazit bis hierhin: Für einen Laien, der durchaus mit rund 10 verschiedenen Digitalkameras die letzten Jahre 1000e von Fotos (Kinder, Landschaften, Sport, „Spielereien“) aufgenommen hat, ist der Umfang der Kamera schier erschlagend. Dafür, wenn man sie erst mal zusammengebaut hat, verstanden hat wie das Akkuladegerät geht, aber auch wieder sehr einfach zu bedienen. Allerdings haben mich vom ersten Moment an die vielen Anzeigen im Display erschlagen. Auch das Gucken durch Gummi-Augenmuschel war erst mal wieder gewöhnungsbedürftig. Die Anzahl der verschiedenen Modi hat sich mir nicht ganz erschlossen. Klar habe ich die ausprobiert, aber irgendwie war das bei den Digi Cams einfacher und auch die Unterschiede einfacher zu erkennen. Wobei das jetzt ein Luxusproblem von mir ist, da alle Aufnahmen der Nikon schlicht und ergreifend Top sind. Generell ist aber die Menüführung nicht ganz so simpel wie bei den Digicams. Die ganzen Funktionen mit größer und Indexierung und Kleiner, ganz zu schweigen von den gefühlt zigtausend Einstellungen von Blenden und Co machen mich ganz wuschelig. Und selbst nach zig Tagen ist es mir noch nicht gelungen Videoaufnahmen mit der Kamera zu machen. Richtig vermiss ich die Funktionen in Schwarz weiß oder Retro aufzunehmen, geschweige denn von den lustigen „Kerzenleuchter“ Modi und ähnliches die die Digicams als Jokes standardmäßig im Angebot haben Von daher: Excellente Aufnahmen, obwohl ich die meisten Aufnahmen im Automatik Modus gemacht habe, aber der ultimative Mehrwert ist mir nach fast einem halben Jahr im direkten Vergleich zu meiner kleinen Lumix noch nicht aufgefallen.


So weiter mit den Infos aus dem Kompakthandbuch und meinen Erfahrungen:


  • Der Sucher: 1) Fokusmessfelder 2) Fokusindikator 3) Anzeige für den Beleuchtungs-Messwertspeicher 4) Belichtungszeit 5) Blende (Blendenwert) 6) Akkustandsanzeige 7) Anzahl verbleibender Aufnahmen / Anzahl verbleibender Aufnahmen vor Erreichen der maximalen Kapazität des Pufferspeichers/ Anzeige für Aufzeichnung eines Weißabgleichmesswertes / Wert der Belichtungskorrektur/ Wert der Blitzbelichtungskorrektur/ ISO-Empfindlichkeit 8) K (wird bei Speicherplatz für mehr als 1000 Aufnahmen angezeigt) 9) Blitzbereitschaftsanzeige 10) Anzeige für Programmverschiebung 11) Belichtungsskala/ Anzeige der Belichtungskorrektur/ Scharfeinstellung mit elektronischer Einstellhilfe 12) Anzeige der Blitzbelichtungskorrektur 13) Anzeige der Belich 14) Anzeige für ISO-Automatik 15) Warnung. Meine Meinung: OK vermutlich genau für die Menge an Informationen und Feineinstellungen echter Fotografen gibt es wohl die Spiegelreflex Kameras. Für mich sind das einfach viel zu viel Informationen und die für mich wichtigen Informationen wie Restbilder und Akkuanzeige habe ich fix auch noch gefunden

  • Die Anzeige der Aufnahmeinformationen: 1) Bei Aufnahme (Automatisch, Automatik Blitz aus Motivprogramme, Guide Modus, PSA und M 2) Blende (Blendenwert) 3) Belichtungszeit 4) Anzeige der Belichtungszeit 5) Anzeige der Blende 6) Anzeige für automatische Messfeldsteuerung/ Anzeige für 3D Tracking/ Fokusmessfeld 7) Anzeige für die Eye-Fi-Verbindung 8) Anzeige für Blitzbetriebsart „manuell“/ Anzeige für Blitzbelichtungskorrektur bei optionalen Blitzgeräten 9) Anzeige für Datumseinbelichtung 10) Anzeige für ISO-Automatik 11) Active D-Lighting 12) Picture-Control-Konfiguration 13) Anzeige für Tonsignal 14) Akkustandsanzeige 15) Anzeige für GPS Empfang 16) Symbol für Hilfe 17) Belichtungsskala/ Anzeige der Belichtungskorrektur 18) Anzahl verbleibender Aufnahmen / Anzeige für Weißabgleichsaufzeichnung 19) K (wird bei Speicherplatz für mehr als 1000 Aufnahmen angezeigt) 20) Blitzmodus 21) Blitzbelichtungskorrektur 22) Belichtungskorrektur 23) Bildqualität 24) Bildgröße 25) Weißabgleich 26) ISO-Empfindlichkeit 27) Aufnahmebetriebsart 28) Fokusmodus 29) AF-Messfeldsteuerung 30) Belichtungsmessung. ->Ok wer bis hierhin gelesen hat ahnt es: Das sind mir viel zu viel Infos. Entweder man ist ein Freak und kapiert die, oder man ignoriert die Infos. Auch hier finde ich die für mich schon beschriebenen wichtigen Infos weder auf Anhieb noch bei genauerer Betrachtung, kann aber auch sein, das ich wie erwähnt einfach nur erschlagen von den ganzen Informationen bin.


Erste Schritte:


  1. Bringen Sie den Trageriemen an (gar nicht so trivial)

  2. Laden Sie den Akku auf (hmh bau das mal zusammen, auch nicht so einfach)

  3. Setzen Sie den Akku ein (easy)

  4. Legen Sie eine Speicherkarte ein (easy)

  5. Setzen Sie ein Objektiv an (der erste größere Schweißausbruch)

  6. Schalten Sie die Kamera an (easy)

  7. Wählen Sie ein Sprache aus und stellen Sie die Uhr der Kamera (machbar)

  8. Stellen Sie das Suchbild scharf. (Das ist erst mal einfach, aber gerade bei weit entfernten Objekten nicht identisch mit dem Bild was nachher rauskommt).


Weitere wichtige Informationen betreffen: Während des Ladevorganges, Laden des Akkus, Herausnehmen des Akkus, Formatieren von Speicherkarten, Speicherkarten, Herausnehmen von Speicherkarten, Der Schreibschutzschalter, CPU Objektiv mit Blendenringen. Bist auf das letzte eigentlich alles selbterklärend, aber dennoch sinnvoll das sich noch einmal anzueignen.


Und weiter: Abnehmen des Objektives (habe ich bislang noch nicht versucht), Einziehbare Objektive mit Tubusentriegelung (häh?), Die Uhr der Kamera (nicht wieder gesehen), Anpassen des Sucherokulars an die eigene Sehstärke (ähem ehrlich gesagt klingt das einfach, aber ….), Das Systemmenü (einfach, aber ist das wirklich alles...?)



Es folgen Grundlagen des Fotografierens:


  1. Schalten Sie die Kamera ein (ach ne)

  2. Überprüfen Sie den Akkuladestand (na ja)

  3. Prüfen Sie die Anzahl verbleibender Aufnahmen (ok wer das jetzt alles wirklich macht, ist definitiv bei der Spiegelreflex als Einsteiger mE verkehrt)


Schnappschuss-Fotografie (Betriebsarten Blitz manuell und Blitz automatisch):


  1. Schalten Sie die Kamera ein

  2. Wählen Sie die Betriebsart Blitz manuell oder Blitz automatisch

  3. Machen Sie die Kamera aufnahmebereit (also die Kamera festhalten....steht da ehrlich!)

  4. Wählen Sie den Bildausschnitt aus. Das Hauptmotiv muss von mindestens einem der 11 Fokusmessfelder erfasst werden (ungefähr so schwierig wie mit voller Blase mindestens einen Strahl ins Urinal zu kriegen)

  5. Drücken Sie den Auslöser bis zum ersten Druckpunkt (das ist allerdings etwas was in der Tat absolut sinnig ist und unverständlicherweise manche Leute auch nach Jahrzehnten nicht verstehen)

  6. Überprüfen Sie die Anzeigen im Sucher. Wenn der Schärfeindikator blinkt = schlecht, wenn er nicht blinkt = gut. Ich frag mich allerdings wie ich oben durchgucken soll, dabei den Druckpunkt gedrückt halte und dabei dann mir den Schärfeindikator noch ansehen soll, wenn ich das kann, sollte ich meine Tantra Übungen wohl auch wieder aufnehmen.

Es folgen Informationen bei der Verwendung eines Zoomobjektives

  1. Nehmen Sie das Bild auf. Jetzt den Auslöser sanft drücken und die Kontrolleuchte für die Speicherkarte im Blick halten. (also in der Praxis guck ich oben, drück leicht und dann fest oben und habe ein fettes Bild, aber wer mag kann sich um die ganzen Anzeigen kümmern).

Es folgen Informationen über den Auslöser, den Standby Modus und das integrierte Blitzgerät.




Kreatives Fotografieren:


  • Portrait: Portraits mit zarten, natürlich aussehenden Hauttönen. Hintergrunddetails werden unscharf abgebildet, sodass im Bildausschnitt ein Eindruck von Tiefe entsteht (muß ich jetzt meine Frau auf oder aus dem Bild bitten? Ich weiß es bei der Beschreibung echt nicht)

  • Landschaft: Für brillante Landschaftsaufnahmen bei Tageslicht

  • Kinder: Bunte Kleider und Hintergrunddetails werden in lebendigen Farben wiedergegeben, während die Hauttöne zart und natürlich bleiben (ob das bei unserer dunkelhäutigen Adoptivtochter auch klappt?)

  • Sport: Kurze Belichtungszeiten sorgen für das Einfrieren von Bewegungen bei dynamischen Sportmotiven in welchen das Hauptmotiv klar herausgehoben wird. (hmh beim Seilspringen war ich schon von den Automatikbildern begeistert, vielleicht sollte ich optional doch den Sport Modus mal testen)

  • Nahaufnahme: für Blumen, Insekten und anderen kleinen Motiven. Ein Stativ wird empfohlen um Verwacklungsunschärfe zu vermeiden

  • Nachtporträt Bei Portraitaufnahmen bei schwacher Beleuchtung.



Wiedergaben und Löschen:


  1. Wiedergabe Taste Drücken

  2. zu andern Bildern blättern


Bilder anzeigen : Über die ? Taste kann man mit 4, 9 oder 72 Miniaturbildern blättern. Sortiert nach Einzel, Bildindex, oder Anzeige nach Datum. Mit dem Multifunktionswähler kann man Bilder markieren die man dann mit der Lösch (also Mülltonnen) Taste final löschen kann.



Guide-Modus:


Zugriff auf eine Reihe häufig verwendeter und nützlicher Funktionen. Beispielhaft: Akku, Restbilder.


Menüs des Guide-Modus:


Markieren Sie Fotogr dann Anzeigen/löschen oder System und drücken Sie OK um zu diesem Menü zu gelangen. Da findet sich dann für


Einsteiger: Automatisch, Ohne Blitz, Entfernte Motive, Nahaufnahmen, Schlafende Kinder, Landschafen, Portraits, Nachtporträt


Fortgeschrittene: Unscharfer Hintergrund / Mehr Tiefenschärfe: Passen Sie die Blende an, S Bewegung einfrieren (Personen) / Bewegung einfrieren (Fahrzeuge) / Fließen des Wasser darstellen : Wählen Sie eine Belichtungszeit. P Sonnenuntergang einfangen mit Hinweisen, ebenso für Helle Fotos aufnehmen, dunkle Fotos aufnehmen und unschärfe vermeiden.


Weitere Hinweise u.a. findet man im System Modus die Möglichkeit Qualität und Göße einzustellen. Alle Einstellungen im Guide Modus werden nicht in die anderen Modi übernommen.


Dann werden die Bedienvorgänge im Guide Modus erläutert.


Es folgen weitere Informationen für Fortgeschrittene wie u.a. Serienaufnahmen, Selbstauslöser, Fernauslösung mit Vorlauf, Leise Auslösung und ähnliches erläutert.


Die nächsten 2 Seiten beschäftigen sich mit dem Selbstauslöser- und Fernsteuerungsmodi.


 

Die nächsten 2 Seiten beschäftigen sich mit dem Fokus, dem Fokusmodus und den entsprechenden Informationen in den Aufnahmeinformationen



2 weitere Seiten beschäftigen sich mit dem Fokus. Es gibt folgende Modi:


  • AF-A AF-Automatik: Kamera wählt automatisch. Verschluss kann nur ausgelöst werden wenn die Kamera fokusieren kann.

  • AF-S Einzelautofokus: Für Motive die sich nicht bewegen. Verschluss kann nur ausgelöst werden wenn die Kamera fokusieren kann

  • AF-C Kontinuierlicher AF: Für Motive die sich bewegen. Verschluss kann nur ausgelöst werden wenn die Kamera fokusieren kann

  • MF Manuelle Fokussierung: Fokussieren mithilfe des Fokussierrings


Dann Seite zur AF Messfeldsteuerung mit Einzelfeld, Dynamisch, 3D Tracking


2 Seiten zur Bildqualität und Größe. Qualität unterteilt in Nef(Raw) und Jpeg, Nef, Jpeg, Jpeg Normal und Jpeg Basic. Größe in L (6016x4000), M (4512x3000) und S (3008x2000).


Die folgenden 4 Seiten dann zur Verwendung des integrierten Blitzgerätes, Blitzmodus und ISO Empfindlichkeit.


Weiter geht es mit den Belichtungssteuerungen P, S, A und M. Dann mit dem Live-View Modus. Im nächsten Kapitel wird dann das Aufnehmen und Anzeigen von Filmen thematisiert.


Es folgt dann das Kapitel mit der Menüübersicht. Das ist über mehrere Seiten und stellt alle Funktionen vor


Im nächsten Kapitel wird dann über die mitgelieferte ViewNX 2 Software berichtet die mitgeliefert wurde Weiter geht es mit den Technischen Hinweise wie zB Geeignete Objektive, weiteres Zubehör und empfohlene Speicherkarten. Diverse Hinweise wie man damit sorgsam umgehen kann, bevor dann wieder ein längeres Kapitel mit Fehlermeldungen kommt.


Es folgen die technischen Daten über 9 Seiten bis dann die Garantiebestimmungen kommen.





Praktischer Umgang


Die Vorfreude nach 45 Jahren endlich eine Spiegelreflex zu haben schwanden bereits beim zusammensetzen des Akkugerätes. Das war für mich schon eine Herausforderung gewesen, bis ich zum aufschrauben des Objektives kam. Wie gesagt das erste mal eine richtige Kamera und dann trotz jahrzehntelanger Ikea Erfahrung technisch eine absolute Null. Trotz mehrmaligen und intensiven Betrachtens des Schaubildes trat mir der Schweiß auf die Stirn bis ich nach ca 5 Minuten das Objektiv aufgeschraubt hatte und schon gar keinen Bock mehr zum ausprobieren der Kamera hatte.


Am nächsten Tag habe ich das dann ausprobiert. Zum einen ist das erst mal wieder ungewöhnlich durch einen Sucher zu gucken, aber es macht Spaß. Dann die Umstellung auf so eine Kamera, wo man doch wieder etwas mehr Gerät und Gewicht in der Hand hat. Doch das ist ja alles nur Vorgeplänkel, wie fotografiert das Ding dann endlich? Handelsüblich Motiv auswählen, fokussieren und dann abdrücken. Das geht relativ einfach und das Bild ist dann auch schnell und sauber auf dem Display zu sehen. Allerdings waren mir beim Fokussieren einfach schon zu viele Details im Blickfeld des Displays erschienen (ok ein normaler Mensch kauft ja genau deswegen eine Spiegelreflex).


Da ich die Kamera im Urlaub ausprobiert hatte, wollte ich die gleich mit raus nehmen, aber als ich alleine die Trageösen nicht befestigen konnte und meine technikafine Frau auch nicht, habe ich das Ding wieder in die Ecke gelegt und meine gute alte Lumix mitgenommen.


Am nächsten Tag ging dann die Öse relativ einfach dran und ich bin mit Familie und Spiegelreflex dann losgezogen.


Die ersten Aufnahmen -natürlich alles im Automatik Modus- wurden dann auch nicht extra herausfordernd ausgewählt. Familie, Natur, alles Nahe und sich nicht bewegende Motive. Entsprechend einfach war das knipsen und entsprechend gut die Bilder.


Insgesamt habe ich die Kamera jetzt gerade ein halbes Jahr. Zu Anfangs habe ich alles im Automatik Modus geknipst und die ganzen Anzeigen im Display ignoriert. Das Ding ist sehr leise. Sehr präzise. Blitz funktioniert tadellos auf Automatik.


Bei weit entfernten Objekten kann ich durch das mitgelieferte Objektiv zwar wunderbar zoomen und im Display ein klares scharfes Bild sehen, aber das wird in der Regel nichts von der Qualität wenn ich mir die Bilder dann genauer, sprich auf dem Computer anschaue.


Natürlich habe ich dann einige Fotoserien mit dem Handbuch in der Hand nach gestellt. Also Einstellungen vorgenommen und Motive nach Beschreibung des Handbuches aufgenommen. Der erste Eindruck war leider richtig. Das Ding ist viel zu komplex für mich. Nicht das es schwierig wäre, aber gerade die Feinheiten, die vermutlich den Unterschied ausmachen, sind mir nicht gelungen.


Die Bilder waren toll und super, aber halt leider von der Qualität auch kein Quantensprung zur Lumix. Herrausragend besser war die Nikon in den eher schattigen Aufnahmen bei meiner Tochter. Da diese dunkelhäutig ist, versagt die Lumix da regelmäßig, da ist oft nichts mit Konturen. Das bekommt die Nikon deutlich besser und ausdrucksstärker hin. Aber bei allen anderen Aufnahmen sind die total vergleichbar.


Und ja ich bearbeite keine Fotos nach. Ich mache gerne schon mal schwarz weiß oder auch seltener sepia Aufnahmen. Dazu nutze ich die vielen Zusaztfunktionen wie Sport oder Abenddämmerung bei meiner Lumix häufiger, diese ganzen „Spielereien“ hat die Nikon erst gar nicht.




Fazit:


46 Jahre Kompaktkamera machen gemütlich. Eine Spiegelreflex erfordert deutlich mehr Geduld und ein Auge fürs Detail. Habe ich leider nicht. Außer bei den Portraitaufnahmen meiner dunkelhäutigen Tochter sehe ich kaum Vorteile zu meiner normalen Lumix Kamera. Die Nikon ist zuverlässig und solide und wirkt absolut edel und technisch ausgereift, aber ich vermisse einfach die vielen kleinen Spielereien die mir Lumix und Co heutzutage standardmäßig bieten. Dafür ist das Bildergebnis in meinen Laienhaften Augen auch kein Quantensprung. Die Nikon macht zwar auch Spaß, aber für einen absoluten Amateur wie mich stellt sie -leider- keinen Mehrwert dar.



Für Amateuere wie mich ist die Spiegelreflex leider eher nichts und somit nur 62 von 100 möglichen Punkten. Experten sehen das sicherlich anders 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0