Edward Lee – Creekers

Edward läßt wieder morden, vergewaltigen, abschlachten, rudelsexen. Nichts neues im Hinterwald bis...oh ja: Bei Inzucht gibt es massive körperliche und geistige Veränderungen, dann kommt noch Kanabilismus und Dämonismus hinzu. Krude, krank und leider extrem vorhersehbar.

Edward Lee – Creekers
Edward Lee – Creekers
Edward Lee – Creekers
Edward Lee – Creekers
Edward Lee – Creekers
Edward Lee – Creekers

 

 

3 Edward Lee Bücher in einem Monat – ok das müßte für die nächsten zig Jahre erst mal reichen. Creekers ist wie die beiden anderen eine Amazon Empfehlung gewesen.

 

 

 

 

 

 

 

Zum Äußeren von Edward Lee – Creekers:

 

 

 

Vorne drauf ein Mann mit verzerrtem Gesicht der eine gespaltene Zunge rausstreckt, dazu Autor, Titel, Thriller, Verlag Festa und die Info vom Kollegen Richard Laymon: Edward Lee – das ist literarische Körperverletzung!

 

 

 

Rückseite: Überlege Dir gut, ob Du die Tür zu Edward Lees Welt wirklich öffnen willst. Phil Straker hat das Städtchen Crick City einst verlassen, um Karriere als Polizist zu machen. Nun kehrt er zurück gebrandmarkt als Mörder eines Kindes, das er im Dienst unabsichtlich erschoss.

 

 

 

Phil bemerkt schon bald, dass in der Stadt, die er doch zu kennen glaubte, etwas Grauenvolles vorgeht. Auf der Suche nach einem vermissten Mädchen führen ihn die Ermittlungen zu den Creekers – einem abscheulichen Clan, der unter primitivsten Bedingungen in den Wäldern lebt und sich seit Jahrhunderten durch Inzucht vermehrt.

 

 

 

Über die Creekers gab es immer mysteriöse Gerüchte. Phil kennt sie nur zu gut: Dämonische Rituale, sexuelle Exzesse, Mord und Kannibalismus. Aber das waren nur harmlose Fantasien...

 

 

 

Horror Reader: Ein perverses Genie

 

 

 

Deutsche Erstausgabe, ISBN Nummer, Preis 13,95 Euro, Wenn Lesen zur Mutprobe wird, www.Festa-Verlag.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Innenleben von Edward Lee – Creekers:

 

 

 

Weitere Horror-Taschenbücher, amerikanische Originalausgabe Creekers erschien 1994 bei Zebra, Copyright 1994 by Edward Lee. 1.Auflage Oktober 2012, Copyright 2012 Festa Verlag.

 

 

 

Das Buch beginnt mit dem Prolog auf Seite 5 und endet auf Seite 413 (nach Kapitel 31, diesmal ohne Epilog)

 

 

 

Es folgt ein schwarz weiß Foto des Autoren, hier ein paar Eckdaten: *1957 Washington, Army, Polizist, Nachtwächter seit 1997 hauptberuflich Autor. Mehr als 40 Romane geschrieben. Durch „Bighead“ als most disturbing book Autor ausgezeichnet.

 

 

 

Dann eine Seite Werbung für sein „Meisterwerk“ Bighead

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Buch Edward Lee – Creekers:

 

 

 

Im Epilog wohnen wir einen dämonischen Beschwörung zu, die wohl die Wiederkehr des Auserkorenen andeuten soll.

 

 

 

Im weiteren Verlauf erleben wir die Geschehnisse aus der Sicht Phil Strakers. Aus einem kleinen Kaff kommend hat er sich schulbuchmäßig bei der Drogenfahndung in der Großstadt zu einem führenden Ermittler hochgearbeitet. Doch bei einem Einsatz läuft was schief: Es sieht so aus, als ob Phil absichtlich mit verbotener Munition ein Kind erschossen hätte – er hat nur eine Chance: Den Dienst quittieren.

 

 

 

Aus dem trostlosen Job als Nachtwächter holt ihn Sherrif Mullins raus. Sein Ex-Chef, aus seinem Heimatkaff hat ein Officer Problem und er weiß das er mit Phil einen guten Mann zu einem günstigen Preis bekommen kann. Phil bleibt keine Wahl und nimmt den Job an. Es geht um die Ausbreitung eines Drogendealer Rings und Phil macht sich sofort auf die Suche.

 

 

 

Doch rätselhafte, ja fast ritualisierende Morde erschweren die Ermittlungen. Desweiteren scheint der Anführer der Creekers tief im Geschäft zu stecken. Die Creekers sind eine horde degenerierter Hinterwäldler die durch Jahrhunderte lange Inzucht geistig und körperlich deformiert sind. Doch ihr Anführer scheint alle Fäden in der Hand zu haben.

 

 

 

Schlimmer noch: Die Ex von Phil, seine einzige große Liebe und ehemalige Polizeikollegin, ist nicht nur mittlerweile der Star im hiesigen Stripperladen, sondern auch noch eine berufsmäßige Prostituierte und zu allem Überfluß: Die Frau der Creekers Führers.

 

 

 

Desto weiter Phil in seinen Ermittlungen kommt, desto mehr Leichen pflastern seinen Weg. Und die Leichen kommen von überall. Doch was haben die geheimnisvollen Creekers mit all dem zu tun?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Meine Meinung zu Edward Lee – Creekers:

 

 

 

Lee klaut schamlos bei sich selbst und bei bekannten Horror Klassikern wie z.B. Rosemary Babys. Die Frauen vergewaltigende und abschlachtende Drogenschmuggler kennen wir ja schon aus Bighead, allerdings werden die hier schneller selbst ebenfalls einfallsreich abgeschlachtet.

 

 

 

Die Massen Vergewaltigungen und das stilisieren des Verprügelns von Frauen kennt man auch von anderen Lee „Werken“. Schonungslos, offen und zu brutal und sexistisch das man sich wirklich fragen kann, wieso es keine FSK 18 für Bücher gibt.

 

 

 

Die Story selbst ist dann die bekannte „Rächer-“Story. Unser Held wird reingelegt. Bekommt eine Bewährungs-Chance. Sticht in Wespennest, wo man nicht weiß, wem er trauen kann. Er hat ein dunkles Geheimnis und bekommt mehrfach gute Gelegenheiten ordentlich einen wegzustecken, was er auch reichlich tut.

 

 

 

Dann haben wir den väterlichen aber undurchschaubaren Ex-Chef, die Supergeile Ex-Geliebte, die nicht nur bombastisch aussieht, sondern auch ordentlich wundgevö...äh penetriert und brutalst geschlagen wird.

 

 

 

Alle möglichen schrägen fiesen miesen Typen, die hier aber allesamt relativ schnell brutalst die Pforte zur Hölle geebnet wird.

 

 

 

Und natürlich nicht zu vergessen die Creekers. Die natürlich nicht nur geistig zurückgeblieben sind, sondern natürlich auch ständig ihre Riesengenitalien einsetzen und nach dem vergewaltigen und abschlachten natürlich genüßlich die Gedärme, Milz und sonstigen Innereien ihrer Opfer schnabulieren.

 

 

 

Was lange Zeit wird ein sachkundiger Drogenthriller mit reichlich pornösen (sexuell und Gewalt) Einschlägen daher kommt, wird am Ende das lahme Horror Dämonen Mär, was leider von der ersten Seiten an zu erwarten war.

 

 

 

Für Sex- und Horror Fans ist vermutlich zu viel Drogenfahndungshandlung drin und für Thriller Fans sicherlich viel zu viel Sex und Gewalt und natürlich der Dämonendrift.

 

 

 

Ich frag mich ernsthaft wer die Zielgruppe für dieses Machwerk gewesen sein soll.

 

 

 

 

 

 

 

****SPOILER*****SPOILER*****SPOILER******SPOILER******SPOILER*********Es wundert natürlich nicht das ausgerechnet unser Held der ersehnte „Erlöser“ der Creekers ist. Das Natter sein Vater und Susan seine Tochter ist, kommt auch nicht völlig überraschend. Die einzige offene Frage war Sherrif Mullins: Ist er der dämonische Reverend oder der örtliche Leiter der Drogendealer. Und das ist die einzige kleine Überraschung: Natürlich hat der Sherrif alles Üble organisiert, aber er sahnt lediglich Geld ab und ist der Zuarbeiter von Natter. Das Buch endet offen und da es aber eh nicht berührt hat, verstärkt sich einfach das Gefühl das Lee mit der Erzählung am Ende war und wenn einem nichts mehr einfällt hört man einfach auf. Bei großen Autoren, gibt das den Lesern einen Denkanstoß. Aber don't panic: Hier nicht.

 

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Technische Details von Edward Lee – Creekers:

 

 

 

Getränkeliste: Diet Coke 1x, Kaffee 10x, Fusel 1x, Red White & Blue 1x, Bier 6x, Wein 1x, Carling 2x, Black Label 2x, Schmidt 1x, Bud 2x

 

 

 

Sex, Drugs & Rock'n Roll: Kuss 10x, Sex 18x, Kannibalismus 5x, Vergewaltigung 11x (oral, vaginal, anal), Blow Job 9x, Cunniglingus 1x, Nekropholie Sex 1x, Wichsen 10x, Sodomie 3x, Kautabak 8x, Joint 3x, weibliche Masturbation 5x, Lucky 1x, Kokain 4x, Zigarette 1x, Menthol Zigarette 1x, Nackenkuss 1x, Flake 1x, Gruppensex 1x

 

 

 

Leichen: Katze 1x, Mann 9x, Menschen 24x Tier 1x, Mädchen 1x, Junge 1x, Creekers ca. 61, Kröte 2x, Beutelratte 1x, Opossum 5x, Kind 1x, Frau 9x

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Textproben von Edward Lee – Creekers:

 

 

 

„Sie können den Dienst quittieren. Der Vorfall wird natürlich in ihre Akte aufgenommen, aber Ihnen bleiben juristische Schritte erspart. Benutzen Sie Ihren Verstand, Junge. Reichen Sie Ihre Papiere ein.“

 

 

 

Einmal kniete er aufrecht zwischen ihren gespreizten Beinen; sein wunderschönes Glied pulsierte vor lauter neuerlichem Verlangen nach ihr. Es war groß, gebogen und einfach herrlich. In schmerzhaften Verlangen griff sie nach ihm, um die Wahrhaftigkeit seines harten Fleisches zu spüren.

 

 

 

Mit einer Errektion, so groß und genetisch entstellt, dass sie mehr wie ein Baguette aussah, bestieg Scooter dann das Mädchen und begann sie zu vergewaltigen. Die Schreie des Mädchens waren schwindelerregend.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fazit zu Edward Lee – Creekers:

 

 

 

Ein echter Lee: Es wird der Stitzel in alles und überall reingesteckt was nicht bei 12 auf den Bäumen ist. Menschen werden nicht ermordet sondern geschlachtet. Positiv kann man festhalten das es größtenteils ein ordentlicher Drogenthriller ist, am Ende wird aber dann die Perversion durch das Dämonische begründet. Nun, wer es mag....

 

46 von 100 möglichen Punkten

 

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