Edward Lee – Bighead

Dieses Buch ist eine Körperverletzung. Pervers, Brutal, Obzön. Unglaubliche schauerliche Gewaltexzesse und pervese Obzönitäten.

Edward Lee – Bighead
Edward Lee – Bighead
Edward Lee – Bighead
Edward Lee – Bighead

 

 

Durch meine diversen Bestellungen bei Amazon wurde mir immer wieder Edward Lee vorgeschlagen. Nun denn habe ich es mal mit Bighead versucht. Bestellt, geliefert, gelesen (mir zunehmender Magenverstimmung) und jetzt vorgestellt (und dann geht das Ding wieder an Amazon zurück, weiterkaufen kann ich das WERK definitiv nicht).

 

 

 

 

 

 

Zum Äußeren von Edward Lee – Bighead:

 

 

 

Vorne ein menschähnlicher Oberkörper, wenn der fiese Kopf nicht wäre (der allerdings nicht der Bighead Personenbeschreibung entspricht). Dazu Autor, Titel, Verlag Festa und Thriller. Ganz oben : Jack Ketchum: Lustig, böse und pervers und bis an die Grenze der Menschlichkeit.... (hier schon mal Einspruch: Lustig? Ähem, nee, echt nicht. Böse: yepp und wie. Pervers: Klar m.E. Gehört hinter Pervers im Duden lediglich die Worte Edward Lee und bis an die Grenze der Menschlichkeit. Definitiv nicht! Das ist deutlich darüber!)

 

 

 

Rückseite: Ein brutaler, obzöner Thriller. Nachdem sein Großvater gestorben ist, sitzt Bighead ganz alleine in der Hütte irgendwo im tiefen Wall von Virgina. Als das letzte Fleisch verzehrt ist, treibt ihn der Hunger hinaus in „die Welt da draußen“, von der er bisher nur von seinem Opa gehört hat.

 

 

 

Wer oder was ist Bighead? Wieso hat er einen Kopf so groß wie eine Wassermelone? Ist er ein mutierter Psychopath? Was er auch immer ist, Bighead ist unterwegs und hinterlässt eine Spur aus Blut und Grauen.

 

 

 

Richard Laymon: Edward Lee – das ist literarisch Körperverletzung!

 

 

 

Der Verlag warnt ausdrücklich: Edward Lee ist der führende Autor des Extrem Horror. Seine Werke enthalten überzogene Darstellungen von sexueller Gewalt. Wer so etwas nicht mag, sollte die Finger davon lassen. Für Fans dagegen ist Edward Lee eine literarisches Genie. Er schreibt originell, verstörend und gewagt – seine Bücher sind ein echtes, aber schmutziges Erlebnis.<--- Und das ist definitiv NICHT untertrieben!

 

 

 

ISBN Nummer, Barcode, Preis 13,85 Euro, Wenn Lesen zur Mutprobe wird, www.Festa-Verlag.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Innenleben von Edward Lee – Bighead:

 

 

 

Horror-Taschenbuch, Band 44

 

Amerikanische Originalausgabe The Bighead erschien 1999 im Verlag Overbook Connection Press, Copyright 1999 by Lee Seymour

 

 

 

2.Auflage Januar 2013, Copyright dieser Ausgabe 2012 by Festa Verlag, Leipzig

 

 

 

Auf der nächsten Seite die Titelseite + Erläuterung: Obwohl der Autor in der Schuld vieler steht, möchte er besonders Dave Barnett (für die erste amerikanische Ausgabe) und Dave Hinchberger (für die zweite) danken. Ob ihr's glaubt oder nicht, beide sind ziemlich coole Typen, obwohl sie dieses Buch herausgegeben haben!

 

 

 

Dann ein Vorwort des Autors wo er unter anderem erklärt, das er auf Wunsch des Verlages die letzten 20 Seiten umgeschrieben hat, gezeichnet Seattle, Washington, Januar 1999

 

 

 

Dann beginnt das Taschenbuch mit einem Prolog auf Seite 7 und endet auf Seite 351 nach einem Epilog.

 

 

 

Auf der letzten Seite dann ein schwarz Weiß Foto des Autors und folgende Infos: www.edwardleeonline.com

 

 

 

Edward Lee (geboren 1957 in Washington, D.C.). Nach Stationen in der U.S.Army und als Polizist konzentrierte er sich lange Jahre darauf, vom Schreiben leben zu können. Während dieser Zeit arbeitete er als Nachtwächter im Sicherheitsdienst. 1997 konnte er seinen Traum endlich verwirklichen. Er lebt heute in Florida.

 

 

 

Er hat mehr als 40 Romane geschrieben, darunter den Horror Thriller Header, der 2009 verfilmt wurde. Er gilt als obzöner Provokateur und führender Autor des Extreme Horror.

 

 

 

Bighead wurde das „most disturbing book“ genannt, das jemals veröffentlicht wurde. Mancher Schriftsteller wäre über solch eine Einordnung todunglücklich, doch nicht Edward Lee – er ist stolz darauf und dann weitere Bücher von ihm im Feesta Verlag.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Roman Edward Lee – Bighead:

 

 

 

Bighead kommt aus dem Wald ermordet und vergewaltigt zig Menschen, bis er auf den Hof von Annie kommt.

 

 

 

2 Alkoholschmuggler ermorden und vergewaltigen jede Menge Menschen bis sie auf den Hof von Annie kommen.

 

 

 

Charity und die extrem extrem extrem nymphomanisch veranlagte Jerrica fahren gemeinsam zu Annies Hof.

 

 

 

Ein Pater quartiert sich auf dem Hof ein.

 

 

 

Dann gibt es ein munteres Stelldichein zum Finale und eine ungewöhnliche Auflösung dieser bizarren Charaktere

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Personen: (dann wird die „Handlung“ etwas klarer)

 

 

 

  • Bighead: Ist das Monster mit dem Monstergebiss. Der Legende nach wurde er nicht geboren, sondern hat sich als Baby aus dem Bauch seiner Mutter geprügelt. Das er Menschen mit seinem 35 cm langen und Tennisballgroßen Penis tod kopuliert ist gar nicht böse gemeint, er weiß es halt nicht besser. Seine Eigenart dann noch die Körper und fast immer die Gehirne zu fressen, ist dann wohl eher eine schlechte Angewohnheit (natürlich frißt er mit Vorliebe auch die weiblichen Genitalien und alle Körpersäfte die er und andere so absondern)

  • Charity: Ist die Nichte von Annie.Ihre Mutter starb bei ihrer Geburt. Mit Männern läuft es so gar nicht. Obwohl sie reichlich Beischlaf hat, meldet sich keiner nach der Nacht mehr. Sie weiß nicht was sie falsch macht

  • Jerrica: Arbeitet als Journalistin und kann sich an keinen Mann binden. Doch es scheint jemand zu geben der sie liebt und den sie auch liebt, allerdings erwischt er sie. (O-Ton: Mit Sperma im Haar und einer wundgevögelten Vagina von 2 Jungs, kann sie Darren nicht überzeugen, das sie ihn liebt). Den Job einer Heimatreportage anzunehmen kommt da rechtzeitig. Sie trifft Annie und reist mit ihr aufs Land und neben den vielen Körpersäften die in alle möglichen Öffnungen bei ihr dringen wird auch noch reichlich durch ihre Phantasie „on top gesetzt“

  • Dickie und Balls Conner: Auf die beiden Alkoholschmuggler gehen die mit Abstand meisten Vergewaltigungen und Leichen in dem Buch. Überhaupt faktisch das meiste was mit dieser milchigen männlichen Körperflüssigkeit zu tun hat. Ihre „High-Lights“: Einer Oma mit künstlichen Darm die Schläuche zu ziehen und in die Öffnung zu vergewaltigen. Einer anderen jungen Frau zu Beginn (!!) des Sexes den Kopf abzuhaken und dann in den kopflosen Rumpf zu vergewaltigen um anschließend seine sprichwörtlichen Dreckslümmel von unten in den Kopf zu stecken und aus dem Mund zu urinieren. Und ganz ehrlich: Das ist hier nur locker angerissen, was Lee detailliert beschreibt!

  • Pater Alexander: Ex-Soldat und jetzt Priester. Da er aber seine Wutattacken nicht im Griff hat und lästert und flucht wie ein Droschkenkutscher bekommt er keine Gemeinde.In seinen Wahnphantasien sieht er sogar Nonnen die mit heißem Strahl direkt in seinen After urnieren. Er soll das Geheimnis des Klosters lüften und kommt wirklich merkwürdigen Dingen auf die Spur.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Meine Meinung zu Edward Lee – Bighead:

 

 

 

Wem Saw, Hostel und Clive Barkers erste Buch des Blutes alles zu lasch ist, könnte eventuell hier auf seine Kosten kommen. Hier wird auf das widerlichste vergewaltigt und gemordet.

 

 

 

Detailliert extrem Horror-Sex zelebriert, sowie detailliert extrem brutale Abhandlungen wie man Menschen am besten schlachten und schänden kann beschrieben.

 

 

 

Ich weiß nicht, was in meinem Kopf nicht stimmt, das Amazon mir dieses Werk als Empfehlung vorgeschlagen hat. Ich weiß auch nicht, was in diesem Land nicht stimmt, das so ein Werk frei zugänglich ganz normal über Amazon bestellt werden kann.

 

 

 

Und dennoch, ich habe es von Anfang bis Ende gelesen und ich weiß nicht wie es sagen soll: Langweilig war es echt nicht. Obwohl nicht eine Spur Handlung in dem Teil ist. Die extrem schnelle Aneinander Reihung von brutalsten obzönen Gewalthandlungen, dazwischen immer wieder die Aktivitäten und Träume von Jerrica die jedem Pornodarsteller die Röte ins Gemächt treiben würden, sind in dieser Anhäufung und schnell hinter einander aufgeführten detailierten Schilderungen so provokant wie erschreckend.

 

 

 

Und doch treibt einen sie Sensationslust immer weiter voran, auf der anderen Seite schildert Lee Handlungen so detailliert das man diese extremen Vorstellungen die weit über die Grenzen der Menschlichkeit hinausführen einfach nur fassungslos liest. Man kann dieses Buch nicht in einem Rutsch durchlesen. Das ist so brutal, so pervers, so abscheulich, so extrem brutalo phantasievoll, das man echt durcheinander kommt, wie man so was genau so schreiben kann.

 

 

 

Es gibt viele Menschen die dieses Buch -zu Recht- spätestens mit dem ersten Auftreten von Bighead auf Seite 9 nach den ersten 3 Sätzen wegschmeissen. Die wenigen die dann noch weiterlesen, sind entweder komplett auf Droge oder schon so weit in ihrem literarischen Euvre vorangeschritten, das sie es eventuell lesen können, ohne einen dauerhaften Schaden im Oberstübchen zu erleiden.

 

 

 

Bevor ich zum Spoiler komme: Dieses Buch ist wirklich extrem extrem brutal, extrem obzön sexistisch, menschenverachtend und in der Detailgenauigkeit der Grausamkeiten so verstörend, das die Warnung absolut zu recht im Buch steht. Warum dieses Werk frei verkauft werden kann, erschließt sich mir nicht mal ansatzweise.

 

 

 

 

 

 

 

*************SPOILER*******************SPOILER************SPOILER******

 

*****Das ganze Buch hat ja Null Handlung aber gegen Ende kommt da in der Tat Handlung rein, allerdings so was von Blödsinn, das hat die Welt ja nicht gesehen. Und ausgerechnet das ist neu geschrieben worden? Unglaublich. OK hier die volle Wahrheit: Aliens sind auf der Farm gelandet und haben eine Frau vergewaltigt. Diese Frau wurde schwanger. Bighead war ein Kind, das sich wirklich aus dem Mutterleib gefressen hat und von Annie (Hebamme) geholt wurde und wegegeben wurde. Die Schwester von ihr war die Mutter. Doch es gab noch ein zweites Baby: Charity. Sie war ein normales Mädchen. Na ja fast normal. Bighead rammelt mit seinem Riesenschwanz ja alle Frauen tot und Charity wundert sich warum kein Mann nach der ersten Nacht bei ihr bleibt. Und hier die Lösung: Tata sie hat eine Riesen Mumu. Und so kann Bighead seine Schwester in Ruhe pimpern, ohne sie tot zu kopulieren. Wahnsinn wa? Und dann der Clou mit dem Pater. Der hört zwar die ganze Zeit die Stimme des Herrn, genau wie Don Camillo seinerseits. Nur Dummerweise war es der Teufel in Christusgestalt, der ihn die ganze Zeit über als Jesus „beraten“ hat. Ha ha ha , wie witzig...

 

******SPOILER*******SPOILER*******SPOILER*********SPOILER*********

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Technische Details von Edward Lee – Bighead:

 

 

 

Getränkeliste: Moonshine 4x, Bier 9x, Bud 1x, Whiskey 1x, Himbeerwein 4x, Kaffee 1x, Orangensaft 1x

 

 

 

Sex, Drugs & Rock'n Roll: Wangenkuss 1x, Sodomie 1x, Homosex 1x, Blow Job 8x, Weibliche Masturbation 8x, Meerschaumpfeife 3x, Sex 6x, Zigarette 35x, Wichsen 9x, Vergewaltigung (oral, vaginal, anal & sonstige Körperöffnungen) 22x, Kuss 2x, Exkremente & Urin essen 3x, Analsex 1x, Necrophilie Sex 5x, Inzest Sex 5x, Kokain 2x

 

 

 

Leichen: Natter 1x, Murmeltier 1x, Mann 37x, Baby 2x, Monster 2x, Waschbär 1x, Opposum 1x, Schwangere Frau 2x, Frau 25x

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Textproben von Edward Lee – Bighead:

 

 

 

Sie schlug dem Baby mit einer guseisernen Bratpfanne den Schädel ein. Der Kopf zerplatzt wie eine bleiche, reife Frucht. (Die ersten Sätze des Buches)

 

 

 

Der Penis erwacht zum Leben, wurde zu einer unabhängigen Wesenheit, als sie die Eichel in ihren Mund saugte; schnell verhärtete er sich zu guten 18 Zentimetern, stieß an ihre Mandeln. (ein extrem harmloser Ausschnitt aus Jerricas vielen Sex Phantasien)

 

 

 

Erst da wurde Alexander bewusst, dass er in seine schwarze Priesterhose gepisst und geschissen hatte. (ziemlich weit am Ende des Buches)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fazit zu Edward Lee – Bighead:

 

 

 

Dieses Machwerk muß man definitiv nicht gelesen haben. Und warum dieses Buch frei erhändlich ist, kann ich nicht erklären. Auf der anderen Seite hat man so viel obzöne Gewalt, so extrem schockierende Darstellungen selbst nach Saw und Hostel sich nicht vorstellen können. Von daher wird eine Lücke geschlossen, von der man gar nicht wußte, das man sie hatte. Um ein Mann zu sein, muß man nicht diese literarische Grenzerfahrung machen. Allerdings wer auf Horror Gewalt und absonderlichste Grausamkeiten gepaart mit Ekel Sex „steht“ kann hier eine Lücke schließen. Von daher kann ich gar nicht mal vorbehaltlos von diesem Werk abraten. Definitv braucht man aber eine sehr gute Beherrschung seines Magens.

 

Für "normale" Menschen: Weniger als 0 von 100 Punkten

Für "Menschen mit einer Störung": 80 von 100 Punkten (um sich zu entscheiden wie weit man austicken kann....)

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0