Francois Lelord – Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück

Es gibt wenige Bücher die in jedes Bücher Regal gehören, das hier gehört dazu. Intelligent, einfach, schön und doch macht es auf intelligente aber angenehme Art und Weise glücklich.

Francois Lelord – Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück
Francois Lelord – Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück
Francois Lelord – Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück
Francois Lelord – Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück

 

 

Ein weiterer Klassiker ist mir vor die Leselucke gekommen: Francois Lelord mit Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück. Ob das, das Buch zu dem Film ist, den ich erst vor kurzem gesehen hatte?

 

 

 

 

 

Zum Äußeren von Francois Lelord – Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück:

 

 

 

Vor eine schöne „Kinderzeichung“ eines Mannes im Pullover der einen Marienkäfer freundlich nachjagt, dazu Autor, Titel und Serie Piper

 

 

 

Rückseite: Sind Sie glücklich?

 

 

 

Es war einmal ein ziemlich guter Psychiater, sein Name war Hector, und er verstand es, den Menschen nachdenklich und mit echtem Interesse zuzuhören. Trotzdem war er mit sich nicht zufrieden, weil es ihm nicht gelang, die Leute glücklich zu machen. Also begibt sich Hector auf eine Reise durch die Welt, um dem Geheimnis des Glücks auf die Welt zu kommen.

 

 

 

„Wenn man dieses Buch gelesen hat – ich schwöre es ihnen-, ist man glücklich.“ von Elke Heidenrich, dazu ein schwarz weiß Foto des Autoren, ISBN Nummer und Barcode, sowie dier Preis 8,90 Euro

 

 

 

 

 

 

 

Zum Innenleben von Francois Lelord – Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück:

 

 

 

Eine weitere Zusammenfassung und dann was zum Autoren: Francois Lelord, geboren 1953 in Paris, studierte Medizin und Psychologie und wurde Psychiater, schloß 1996 jedoch seine Praxis, um sich und seinen Lesern die wirklich großen Fragen des Lebens zu beantworten. Er ist viel auf Reisen, besonders in Asien, und lebt nach einem Jahr in Kalifornien heute in Paris und Hanoi, wo er seit 2004 Psychiater an der französischen Klinik ist. Seine Bücher „Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück“ und „Hector und die Geheimnisse der Lieb“ wurden internationale Erfolge und standen wochenlang ganz oben auf den deutschen Bestsellerlisten. Zuletzt erschien von ihm auf deutsch „Hector und die Entdeckung der Zeit.“

 

 

 

1.Auflage November 2006, 10.Auflage April 2007, Copyright 2002 Editions Odile Jacob, Paris, Copyright 2004 Piper Verlag München, www.piper.de

 

 

 

Das Buch beginnt mit dem Kapitel „Hector ist nicht zufrieden“ auf Seite 7 und endet auf Seite 185. Eine Seite Danksagung, mehrere Seiten über den Autoren, ein paar Werbevorschauen und eine Textprobe eines weiteren Lelord Buches.

 

 

 

 

 

 

 

Zum Buch Francois Lelord – Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück:

 

 

 

Hector ist Psychiater und zwar ein Guter. Weil er seinen Klienten zuhört. Doch eines Tages stellt er fest: Er kann zwar helfen, aber er kann sie nicht glücklich machen. Also beschließt er eine längere Reise zu unternehmen um herauszufinden was glücklich ist und wie man Menschen glücklich macht.

 

 

 

Sein erstes Ziel ist China. Im Flugzeug wird er kostenfrei in die Business Class umgebucht. Dort lernt er Albert kennen. Im Gegensatz zu ihm ist Albert nicht glücklich, da dieser normal Comfort Class fliegt. Das ist schon die erste Glückserkenntnis für Hector: Vergleiche anzustellen ist ein gutes Mittel um sich sein Glück zu vermiesen.

 

 

 

In China angekommen trifft er seinen Freund Eduard. Obwohl der alles hat und bei 3 Millionen aufhören will zu arbeiten, wirkt er nicht glücklich. Der launige gemeinsame Abend endet mit der hübschen Ying Li im Bett. Hector ist glücklich, bis er erfährt, das Eduard Ying Li als Hostess für ihn bezahlt hat. Und so sammelt Hector weiter Erfahrungen im Glücklich sein bzw was einen nicht glücklich macht.

 

 

 

Ein weiser Mönch im Kloster scheint sehr sehr glücklich zu sein, aber er verrät Hector die Formel des Glücklich seins nicht, aber er gibt ihm die Info mit auf dem Weg: Es ist ein Irrtum zu glauben, Glück wäre das Ziel (Lektion Nr.7).

 

 

 

Und so zieht es Hector weiter zu seinem Freund nach Africa wo er weitere Erkenntnisse zum Thema Glück sammelt. Der Abschluß ist eine Reise nach Amerika wo er seine alte Freundin wieder trifft und einen Professor der das Glücklich sein wissenschaftlich erforscht.

 

 

 

Mit einer reichhaltigen Liste über das Glück, fliegt er auf dem Rückweg wieder bei seinem Freund Eduard in China vorbei und natürlich beim Mönch, der eine interessante Erkenntniss für ihn hat.

 

 

 

Zurück hat er eine vollkommen klare Einstellung zu seinen Patienten und seiner Freundin Clara.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Meine Meinung zu Francois Lelord – Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück:

 

 

 

Ohne Übertreibung: Dieses Buch macht glücklich!

 

 

 

Zum einen ist das einfach und sehr nett geschrieben. Aber dennoch sympathisch genug, das man auch mitdenken kann, wenn man mag.

 

 

 

Natürlich sind die Erlebnisse von Hector im Detail überzeichnet, aber die künstlerische Freiheit um anschließende glückliche Leser zurück zu lassen, sei dem Autor gegönnt.

 

 

 

Der Autor hält sich auch nicht lange mit einer Einführung auf. Er zeichnet Hector als netten Psychiater. Seine Art seine Mitmenschen zu mögen, muß man einfach mögen.

 

 

 

Dann unternimmt Hector ja auch schon schnell die Reise. Was er erlebt ist nicht so überzeichnet, als das es Unmöglich wäre. Entsprechend freuen und leiden wir mit Hector.

 

 

 

Die Formeln des Glücks die er sammelt, kommen nicht mit der Holzhammer Methode, sondern sind Beobachtungen aus seinen Erlebnissen. Und das ist wirklich das angenehme. Der Autor läßt uns die Phantasie mit Hector die Schlußfolgerungen zu ziehen, und zeigt uns nicht einen Zeigefinger, was wo und wie wir alles falsch machen. Will sagen, eher sacht gibt er uns die Möglichkeit über diese Glücksformeln nachzudenken, ob wir das auch so mögen würden. Das ist extrem nett und sympathisch.

 

 

 

Und klar: Es kommen keine wahnsinnig neuen Erkenntnisse dabei raus. Aber sie kommen so natürlich und so einfach und machen wirklich so glücklich, das man das Buch gar nicht aus der Hand legen möchte.

 

 

 

Der intellektuelle Arte Seher wird vielleicht bemängeln, das Lelord eine zu einfache Sprache benutzt hat. Ich persönlich halte das nicht für schlimm. Ich habe das Buch in rund 3 Stunden in einen Schwung durchgelesen. Ein paar mal habe ich geschmunzelt, fast hätte ich geweint und dieses Dauerglücksgefühl geht einfach nicht weg.

 

 

 

Wie immer ist auch dieses Buch Geschmackssache. Wer das einfache Glück nicht sieht und oder nicht mag, dem wird das Buch hier auch nicht weiterhelfen. Der normale Mensch wird dieses Buch sicherlich immer gut sichtbar im Bücherregal stellen, um sich immer wieder an die eine oder andere Glücksformel zu erinnern, die man im Alltagsleben doch so leicht schon mal vergißt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Technische Details von Francois Lelord – Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück:

 

 

 

Getränkeliste: Champagner 3x, Wein 3x, Weißwein 1x, Kaffee 2x, Bier 6x, Sprudelwasser 1x, Whisky 2x, Rum 1x

 

 

 

Sex, Drugs & Rock'n Roll: Kuss 1x, Sex 3x, Wangenkuss 1x

 

 

 

Leichen: Mann 1x, Frau 1x

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Textprobe von Francois Lelord – Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück:

 

 

 

Hector fragte ihn, ob er etwas Interessantes zum Thema Glück zu sagen habe.

 

 

 

Der alte Mönch meinte: „Der erste große Irrtum ist zu glauben, Glück wäre das Ziel.“ Und er begann wieder zu lachen.

 

 

 

Hector hätte gerne gesehen, daß er sich ein wenig näher erklärte, aber der alte Mönch drückte sich gerne ohne große Erläuterungen aus.

 

 

 

 

 

 

 

Fazit zu Francois Lelord – Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück:

 

 

 

Glück kann so einfach sein. Wer sich wunderbar, herzlich und intelligent unterhalten lassen will und anschließend noch selig vor sich hinlächeln will, der sollte einfach das Buch lesen. Anschließend irgendwo hinstellen, wo man es immer sieht, oder immer mal wieder ein Kapitel neu lesen kann. Besser als jede Pille: Das Buch macht glücklich. Versprochen!

 

 

 

 

98 von 100 möglichen Punkten

 

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