Kalashatra Govinda – Tantra (Geheimnisse östlicher Liebeskunst)

Tantra ist ein spiritueller Zugang zum eigenen Körper, eigenem Wohlbefinden und wer will : zur Sexualität

Kalashatra Govinda – Tantra (Geheimnisse östlicher Liebeskunst)
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Kalashatra Govinda – Tantra (Geheimnisse östlicher Liebeskunst)
Kalashatra Govinda – Tantra (Geheimnisse östlicher Liebeskunst)

In den Zeiten als wir noch aktiv waren, hat mir meine heutige Gattin mal Tantra und Kamasutra geschenkt. Was mir grob bekannt war, ist das Tantra eher die psychische Vereinigung ist und Kamasutra eher die physische. Ob dem so ist, gehe ich mit Tantra jetzt mal auf den Grund.

 

 

Zum Äußeren von Kalashatra Govinda – Tantra (Geheimnisse östlicher Liebeskunst):


Das vorliegende Buch ist ein DIN A4 Hardcover Buch.
Vorne drauf sieht man ein sexuell vereinigtes Paar dazu Autor, Titel und das für das Tantra so wichtig wohlfühlflair, hier in weichen Verwöhnorange, während das Paar es sich auf einem Kissen bequem macht.


Rückseite: Der spirituelle Weg der Lebensfreude. Spiritualität, eine erfüllte Sexualität und transzendentale Liebe sind wesentliche Ziele von Tantra. Mit dieser östlichen Liebeskunst erweitern Sie Ihr Bewusstsein und erlangen die Glückseligkeit gemeinsam mit ihrem Partner. Sie werden ein Gefühl von Einheit spüren, das mit Liebe und Achtsamkeit einhergeht. Entfalten Sie Ihre Sinnlichkeit und erfahren Sie tiefe und erfüllende Ekstase.


Alle hier abgebildeten Techniken bilden die Grundlage für ein anregendes und vollkommenes Tantra.
Erleben Sie das Tantra der Liebe mit vielen Fotos und Abbildungen.

 

 

Zum Innenleben von Kalashatra Govinda – Tantra (Geheimnisse östlicher Liebeskunst):


Das Buch hat 96 hochwertige farbliche Seiten. Auf der Seite 1 und 2 wird der Inhalt erläutert, der in großen Überschriften da lautet: Einleitung, Esoterische Grundlagen, Tantra-Yoga, Zeit für Sinnlichkeit und Tantrische Vereinigung.
Im folgenden stelle ich das Buch vor.

 

 

Zum Buch Kalashatra Govinda – Tantra (Geheimnisse östlicher Liebeskunst):


Vorab: Sehr gelungen an dem Buch ist, das es zu jeder Seite, zu jedem Text, zu jeder Erläuterung farbliche Bilder gibt, die das Lesen erleichtern und wie beim Tantra die Lust auf das folgende steigert.


Die Einleitung: Hier wird erst mal erläutert das Tantra mehr als die „hohe Schule der sexuellen Vereinigung“ ist, obwohl die Einleitung genau mit diesem Thema beginnt. Unter dem Thema was ist Tantra, steht zwar die Überschrift Liebe und Sexualität, aber hier wird schon deutlich gemacht das mehr das Leben an und für sich im Mittelpunkt steht. Es farbiger, intensiver und befriedigender zu gestalten. Zu lernen uneingeschränkt zum Leben, Lust und Liebe ja zu sagen und natürliche die sexuellen Energien zu lenken.


Weiter geht es mit dem Wissen über Tantra, über die Geschichte und Herkunft und die Ziele des Tantra die da groß überschrieben werden können mit die Harmonie für Körper und Geist und den Partner zu finden.
Abgeschlossen wird die Einleitung mit den Überbegriffen Entspannt genießen, der Weg des Tantra und individuelle Varianten finden, wo und das wiederholt sich, es hauptsächlich darum geht, keinen Leistungssportsex zu praktizieren, sondern mit sich und seinem Partner einen Einklang zu finden und die gemeinsamen Energien zu gemeinsamen Erlebnissen, optimalerweise sexuellen, zu führen.

 

Jetzt kommt der große Theorieteil Esoterische Grundlagen. Und dort wird um das alles besser verstehen zu können in die tantrische Schöpfungsgeschichten eingedrungen um die Herleitung der Spiritualität des Tantra zu verstehen. Und es ist einfacher als man denkt: Mann und Frau bilden eine Einheit!


Im weiteren Buch und bei den Beschreibungen der Tantrastellungen werden immer die Begriffe Shiva und Shakti benutzt, welches beide Gottheiten im Tantra verkörpern und für den männlichen und weiblichen Pol stehen.


Anschließend wird in einer Doppelseite die Chakras erläutert.
Jetzt beginnt das wichtige Kapitel Tantra-Yoga. Um Tantra richtig genießen zu können ist es wichtig Lockerungstechniken, Yoga-Stellungen, Atemübungen und Mediationen zu beherrschen, denn nur so hat man die Möglichkeit die sexuellen Energien zu steigern, die Kraft im Becken zu wecken, den Körper gesund, vital und flexibel zu halten, Stress, Hemmungen und Ängste abzubauen um die Freude am Liebesspiel bedingungslos genießen zu können.


Energie und Harmonie dank der Tantra Yoga Übungen: Schrägstellung (Auf dem Rücken liegend die Beine über den Kopf heben), Yugra-Mudra (Auf dem Boden knien, Kopf auf den Boden drücken und mit den Händen die Fersen festhalten), Die Heuschrecke (flach auf dem Boden liegen, mit dem Kopf die Matte berühren und abwechselnd die Beine leicht heben), Die Kobra (auf dem Bauch liegen, sich mit den Armen aufstützten und den Oberkörper heben), Das Krokodil (auf dem Rücken liegen, die Arme zur Seite ausstrecken und die Beine nach links und rechts drehen dabei den Oberkörper gleich lassen) und der Baum (Auf einem Bein stehen und den anderen Fuß auf dem Oberschenkel abstellen, die Arme ausbreiten und mit den Daumen und Zeigefinger einen Kreis bilden). Abschließen sollte man mit Yoga-Entspannung, das da heißt auf dem Rücken liegen und die Energien die durch den Körper fliessen bewußt wahr nehmen.
Weiter geht es mit der Steigerung der sexuellen Energie die mit der Aktivierung der unteren Chakras beginnt und über gezielte Tantra-Yoga-Übungen weiter geht.


Daher hier nur die Namen: Der halbe Lotossitz, Lockerung des Beckens, Beckenkreisen, Tiefe Hocke, Atemübungen und es endet auch wieder spirituell mit Prana der kosmischen Lebensenergie die eine richtige tantrische Atemübung ist. Auch hier ist der „Ausklang“ besonders wichtig, das man auf dem Rücken liegend die Energie sich bildlich vorstellt und durch seinen Körper fliessen läßt.


Jetzt kommt ein Teil der sicherlich vielen schwer fallen wird: Sich selbst lieben. Hierzu die Übungen: Spiele mit der Lust, Nackt tanzen, Das Spiegelspiel, sich selbst erkunden. Abgeschlossen wird das Kapitel mit dem Beckenbodentraining.


Der nächste Themenkomplex nennt sich Zeit für Sinnlichkeit, was in der heutigen schnell lebigen Zeit beneidenswert sinnlich anmutet. Es fängt an mit Tantra-Ritualen, über die richtige tantrische Atmossphäre, Reinigung und Körperpflege, Austausch von Energie durch zarte Berührungen (hier fängt der schwierige Teil zwischen sexuell stimulieren und lustvollem geniessen bereits an). Weiter geht es mit Erotischen Spielen, Sinnliche Massagen und Lust wecken durch sinnliche Massagen. Nach diesem lustvollen gegenseitigem erhitzen der Körper kommen wir zu
Tantrische Vereinigung. Und obwohl schon eine anspruchsvolle Liebesstellung abgebildet ist, wird nochmal erläutert, das es hier nicht um den gewöhnlichen Geschlechtsverkehr und rasche Lustbefriedigung geht, sondern um die Erweiterung und Sensibilisierung des Bewusstseins.
Mit Innig verschmelzen kommen wir über dem Tantra-Ritual zu den Liebesstellungen. Hier gibt es zahlreiche Fotoillustrationen mit exakten Beschreibungen wie das von statten geht mit den Überschriften: Uttana (Frau auf dem Boden / passive Rolle und Mann darüber oder drauf), Vyata Asana (Frau kniet und Mann dahinter), Sawana (Mann auf dem Rücken / passiv und Frau aktiv über und über ihm), Triyak (der seitliche Geschlechtsakt), Updavishta (Sitzende Positionen), Uttita Bandha (stehende Positionen). Abgeschlossenen wird das Kapitel mit einem Exkurs über die Kunst des Küssens (und Beißens) sowie einer Aufstellung von Aphrodisiaka.
Fallabschließend gibt es ein 3 seitiges Glossar.

 

 

Meine Meinung zu Kalashatra Govinda – Tantra (Geheimnisse östlicher Liebeskunst):


Meine Grundkenntnisse wurden bestätigt: Tantra ist nicht gleich Sex, sondern ein spiritueller Zugang zu intensiveren und vereinigenderem Sex. Nach der Lektüre des Buches weiß man was Tantra ist, wo es herkommt, was die Hintergründe sind, wie man es für sich einsetzen kann, was man erwarten kann, was man nicht erwarten kann und ob es was für einen ist oder nicht.


Doch der Reihe nach:
Sehr gelungen ist die optische Gestaltung des Buches. Das wirkt alles sehr edel und sehr unaufdringlich. Auch wenn der eine oder andere sexuelle Akt dargestellt wird, wirkt das alles erotisch erklärend und nicht billig pornografisch. Und genau das ist die Kernaussage von Tantra: Mit Zeit, viel Gespür für den Partner, erhebt und erlebt man den Geschlechtsverkehr auf einer höheren und intensiveren Ebene als den guten neumodischen ATU (Rauf-Runter-Raus) Sex der heutigen Zeit.
Von daher ist das Buch ehrlich nur was, für Personen die eh schon spirituell angehaucht sind. Denn Tantra bedeutet Zeit, sich viel Zeit nehmen, sich viel Zeit lassen, sich selbst lieben, erkunden und erkennen und wenn das alles im reinen ist mit einem gleichwertigen Partner Bekanntes neu, besser und intensiver zu erleben. Ich behaupte mal, und da schließe ich mich nicht aus, das 99% zumindest der Deutschen Bevölkerung sich für diesen „mühevollen“ spirituellen Zugang keine Zeit nehmen.


Es ist in der Tat auch „mühselig“ sich selbst so stark und intensiv zu erkunden. Die Zeit zu nehmen Energien und Kräfte zu finden und zu stärken, die man halt nicht sehen kann, sondern erst erleben muß, das erfordert neben Zeit auch eine erhöhte Portion an Offenheit und vermutlich auch an Intelligenz, da man das ja nicht für den Partner, sondern in erster Linie für sich selbst tut, was schlußendlich ja dem Partner auch wieder zu Gute kommt.


Was immer so ein zweischneidiges Schwert ist, das Aussage und Anspruch an in diesem Buch natürlich nicht immer zusammen passen. Aufgrund der Tradition und des Hintergrundes wird ausführlich geschildert, das Tantra hauptsächlich von älteren Personen durchgeführt wird (wobei wir wieder beim Thema Zeit, Intelligenz und Akzeptanz wären). Abgebildet ist aber ein Paar was definitiv extrem jung und extrem gut gebaut ist und somit dem Voyeur im Manne Vorschub gewährt (was wiederum ein Zeichen meiner mangelnder Intelligenz ist, kann ich mich doch auch nicht auf die spirituelle Ebene der Abbildungen heben). Aber wer würde das Buch kaufen, wenn zwei indisch aussehende Schrumpelköpfe kopulieren und sich massieren?


Was nehme ich also von dem Buch mit? Ich gebe ehrlich zu nicht die Geschichte und Herkunft des Tantra. Das ist eher was für die Arte Schauer unter uns. Aber das große Thema mit den Yoga Übungen, was recht einfache Übungen sind, die aber große Auswirkungen auf die körperliche und seelische (!) Gesundheit hat. Was nicht wirklich überraschend ist, aber man muß sich doch selbst mal die Frage stellen, warum man sich diese Zeit nicht nimmt. Was Tantra unter Stimmung versteht, ist nicht das was meine Frau und mich in bessere Stimmung versetzt und einen ganzen Schwung der Liebesübungen ist für ein Paar über 40 mit etwa dem gleichen Kampfgewicht auch nicht ausführbar (wobei wie oben erwähnt, Tantra hauptsächlich von „älteren“ Menschen praktiziert wird, aber das soll ja kein Sport, sondern Spiritualität sein). Was aber wiederum mitzunehmen ist, mehr Zeit für sich, seinen Körper, seinen Geist, seine Frau, die Ruhe und Behutsamkeit, das sinnliche Erfahren wieder aufzufrischen, oder zumindest mehr zu konzentrieren, denn auch wenn man nicht gemeinsam auf dem spirituellen Weg die Energien spürt und lenkt ist die wohlige Nähe des geliebten Partners, doch immer wieder wert aufs neue zu erforschen und zu behüten.

 

 

Textprobe vonKalashatra Govinda – Tantra (Geheimnisse östlicher Liebeskunst):


Weite Auster: Der Mann setzt sich auf die Fersen, seine Beine sind leicht geöffnet. Seine Partnerin steht über ihm und geht dann so tief in die Hocke, dass sie mit ihrer „Yoni“ auf seinen „Lingam“ gleiten kann. Dann hält sie sich am Nacken des Mannes fest, während er sie am Rücken oder an den Oberschenkeln, stützt. In der Stellung der „weiten Auster“ bleiben die Beine der Shakti weit geöffnet. Statt die Arme um den Nacken des Partners zu legen, kann sie ihr Gewicht auch rücklings mit den Händen abstützen.

 

 

Fazit zu Kalashatra Govinda – Tantra (Geheimnisse östlicher Liebeskunst):


Kein 1-2-3 ich les mal ein Buch und bin der Liebeshengst. Behutsam, nachvollziehbar und spirituell erhellend wird eine Liebeskunst erläutert und erklärt, die in der heutigen schnell lebigen Welt, vermutlich immer seltener anzutreffen ist. Ein typischer Fall von falsche Prioritäten setzen. Für die sehr edle Gestaltung, dem sehr komplexen und einfühlsamen Erläutern der oder des Tantra kann ich nur eine Lese Empfehlung aussprechen, allerdings nicht für Freunde der Nicht-Literatur oder des modernen Turbospeed Sexes, für alle anderen ist das Buch eine spirituelle Horizont Erweiterung und für jeden ob jung ob alt ist was dabei, was man für das tägliche Leben nutzen kann. Egal ob man sexuell aktiv, oder verheiratet ist, äh kleiner Scherz, egal ob man noch aktiv ist oder wie eine Kollegin so schön sagt : Wie gut das die Sauerei vorbei ist. Also von mir eine 94 von 100 Punkte Empfehlung für ein Buch, was weit mehr als Akrobatik liefert, sondern eine Lebensphilosophie und das ist es allemal wert gelesen zu werden.

 

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